Der Splitter im Po – und die Sparmaßnahmen der MA 51…

Ganz abgesehen von der Verantwortung des SMZ Nord, warum es den Jung-Kicker mit einem vier Zentimeter langen Span im Po und entsprechenden Schmerzen nicht zur Behandlung angenommen und den Rettungsfahrer mit dem Patienten ins Donauspital verwiesen hat (die Rettung war zuvor von der Leitstelle direkt ins SMZ Nord beordert worden!), ist eine „kleine Randnotiz“ am Ende des HEUTE-Berichtes, die nachdenklich stimmt.

Da rechtfertigt ein Sprecher der MA51 den Zustand des Sporthallenbodens in der Hopsagasse und den Vorfall selbst mit den Worten: „…Der Boden wird laufend kontrolliert. Dass sich ein Splitter bei einem Match löst, lässt sich leider nicht verhindern“…
 
„Unverständlich!“, ärgert sich WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald gemeinsam mit dem Vater des Floridsdorfer Jung-Kickers. „Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass jeder Sportler bei Benützung der Halle Hopsagasse in Kauf nehmen muss, möglicherweise mit einem mehr oder weniger großen Holzsplitter im Körper nach Hause zu gehen bzw. mit der Rettung ins Spital geführt zu werden. Hier bedarf es umgehend einer gesundheitssichernden Vollsanierung des Hallenbodens und keiner amtlichen Beschwichtigungssuaden!“