Die große Differenz in den Gemeindebauten: Anzahl der Wahlberechtigten – und der Bewohner…

Wer’s nicht glaubt, sollte die Probe aufs Exempel machen: Zwischen der Anzahl der Wahlberechtigten und der tatsächlichen Bewohner in Wiener Gemeindebauten klafft eine erschreckende Differenz.
Was durchaus zur Frage berechtigt, wie nicht wahlberechtigte Erwachsene in so großer Zahl angesichts der langen Warteliste bei Wiener Wohnen zu Gemeindewohnungen  gelangen können. – WIFF hat auf Ersuchen mehrerer Mieter einigen Bauten Besuche abgestattet und die in den Stiegen ausgehängten amtlichen Kundmachungen über die Zahl der Wahlberechtigten in den Wohnungen geprüft. Hier zwei Beispiele – Nordrandsiedlung/Kainachgasse 25–33: Acht bewohnte Wohnungen, in nur drei davon leben wahlberechtigte Staatsbürger.
Strebersdorf/Meriangasse: Zwölf bewohnte Wohnungen, in nur acht davon leben neun wahlberechtigte Staatsbürger – von insgesamt 22 erwachsenen Bewohnern insgesamt…– Die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald fordern die im Wiener Gemeinderat vertretenen Fraktionen daher dringend auf, für „Ordnung im Gemeindebau zu sorgen und umgehend eine genaue Prüfung des gegenständlichen Sachverhaltes anzuordnen!“