Die letzte Ruhestätte des österreichischen Wunterteam-Türhüters Rudi Hiden auf dem Stammersdorfer Zentralfriedhof: Eine „Unendliche Geschichte“…

Knapp ein Jahr ist es her, seit WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek mit seinen Freunden Rudi Flögl (Rapid- und Teamlegende), Fritz Enz (Ex-Vienna-Türhüter und Floridsdorfer Gastronom) Stefan Singer (Funktionär bei Rapid und Donaufeld) und Hermann Furtner (Bestattung Furtner) den Abbruch des bereits aufgelassenen Grabes von Wunderteam-Torhüter Rudi Hiden durch Übernahme der weiteren Betreuung verhindert hat. „Das wollte die Stadt Wien offensichtlich nicht auf sich sitzen lassen und Stadtrat Dr. Mailath-Pokorny (SPÖ) versprach zwei Tage später, die Stadt werde künftig für die Betreuung der Grabstätte Sorge tragen“, erinnert sich Schimanek (siehe Anhang / Krone-Bericht vom 19. Sept. 2016). – Jetzt – neun Monate später – die negative Überraschung: Auf dem Grab ist zwar die Betreuung durch die Friedhofsgärnterei der „Friedhöfe Wien“ ausgewiesen, „von einer Betreuung kann aber keine Rede sein. Die als ‚Bodendecker‘ gesetzten Grünpflanzen sind völlig verdorrt, ebenso ein kleines Blumengesteck, und links, rechts und hinter dem Grab wuchern bis zu einem Meter hohe Brennnesselstauden und anderes Unkraut“, so Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nach seinem jüngsten Friedhofsbesuch. „Natürlich kann der Herr Stadtrat nicht hinter jedem Mitarbeiter kontrollierend herlaufen, aber die Leviten sollten den Herrschaften doch einmal ordentlich gelesen werden, zumal es sich hier mit Sicherheit nicht um einen Einzelfall handeln wird“.

– Fotos: Joschi Tuczai, Knesicek.