Die spinnen, die Roten: Bezirks-SPÖ macht Floridsdorf zur „Lachnummer“: Luxus-Kreisverkehr „Poldi“ kostet jetzt doch 1,71 Millionen Euro?

Die spinnen, die Roten: Bezirks-SPÖ macht Floridsdorf zur „Lachnummer“: Luxus-Kreisverkehr „Poldi“ kostet jetzt doch 1,71 Millionen Euro?

Mit der „Benennung“ des neuen Kreisverkehrs auf den Namen „Poldi“ hat die SPÖ-Floridsdorf sich selbst und den Bezirk zur „Lachnummer Wiens“ gemacht. „Zu einer teuren Lachnummer!“, sind die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald überzeugt. Denn wenn man den Angaben der SPÖ auf ihrem nächst der Grünfläche positionierten Jubeltransparent glauben will, kostet dieser Kreisverkehr die Wiener Steuerzahler satte 1,71 Millionen Euro. „Offenbar haben die Herrschaften vergessen, dass BV Papai noch vor wenigen Wochen die Proteste der Opposition in der Bezirksvertretung damit beantwortet hat, das Bauwerk würde ‚eh nur 1,2 Mio‘ kosten. Aber vielleicht hat das an DDR-Zeiten erinnernde Monument in der Mitte des Bauwerks den Preis so hoch getrieben… Wir hoffen nur, dass die SPÖ-Floridsdorf für diesen Größenwahn am 11. Oktober von der Wählerschaft entsprechend abgestraft wird“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker. – Grundsätzlich sei ja nichts gegen Kreisverkehre einzuwenden, aber ein derartiger Kostenaufwand gerade in Zeiten wie diesen sei einfach inakzeptabel.

Für Erheiterung vor allem bei den Anrainern sorgt der Hinweis auf dem SPÖ-Transparent, man habe mit dem Bau Arbeitsplätze in Floridsdorf gesichert. Dazu ein steter Beobachter des Geschehens während der Bauzeit zu WIFF: „Die Herrschaften waren offenbar an einer anderen Baustelle. Denn hier bei diesem Kreisverkehr hat man von den Arbeitern fast kein einziges deutsches Wort gehört“.

WIFF wird jedenfalls eine detaillierte Kostenaufstellung einfordern und diese danach Straßenbauexperten zur Begutachtung vorlegen. „Denn um dieses Geld werden anderswo zwei oder gar drei Kreisverkehre errichtet“, so Schimanek abschließend.

Kreisverkehr3-Tafel1-Kopie

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Kreisverkehr5-Kopie (1)

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Die Aufstellung dieses SPÖ-Transparentes ist zwar laut Magistratsbestimmungen ohne Genehmigung verboten, zum Glück haben es die Beamten mit der Ahndung dieses Vorgehens aber nicht eilig, sodass sich Passanten und motorisierte Verkehrsteilnehmer noch möglichst lange „zerkugeln“ können.
Fotos: Joschi Tuczai.