Die Strom-Tankstelle Fultonstraße und der lahme Amtsschimmel…

Seit Wochen präsentiert sich vor dem Haus Fultonstraße 31 eine – weil noch nicht in Betrieb – verhüllte Stromtankstelle. Sehr zum Ärger vieler Anrainer, gehen hierdurch immerhin zwei in dieser Gegend wertvolle Parkplätze verloren. Denn obwohl die Tankstelle durch Besitzer von E-Autos nicht genutzt werden kann, wurde dort fast zeitgleich mit der Tanksäule eine Halteverbotszone zum Laden von Elektro-Fahrzeugen installiert.

„Auf die Idee, die Tafeln bis zur Inbetriebnahme der Tankstelle einfach zu verhüllen, ist man bei den zuständigen Magistratsabteilungen leider nicht gekommen“, üben die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald Kritik und verweisen auf einen gegenteiligen Schildbürgerstreich, nämlich die E-Tankstelle in der Strebersdorfer Anton Böck-Gasse. Diese Ladestation ist zwar in Betrieb, aber mangels einer Verbotszone fast immer von parkenden Autos blockiert…
 
Für den Fall einer weiteren Säumigkeit des Magistrats künden Schimanek und Turtenwald für den Standort Fultonstraße jedenfalls eine WIFF-„Ersatzvornahme“ an.
– Fotos: Smoli, Franz Hödl.