Donaufelder Straße 34 / Ferdinand Pölz-Gasse: Illegales Ausländerlager in Abbruchhaus

Das Haus ist von der Donaufelder Straße her nicht zugänglich, auf der Rückseite ist das Areal aber lediglich durch mobile Baugitter abgesperrt. „Die Ausländer schieben das Gitter einfach zur Seite und gehen dort aus und ein“, beschwerten sich Anrainer bei WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald. Sie ärgern sich vor allem wegen dem Lärm, „den oft bis zu zehn auf dem Gehsteig vor unseren Fenstern sitzende Männer und Frauen bei ihren lautstarken Gesprächen verursachen“.

Gemeinsam mit Bezirksratskollegen Hans Jörg Schimanek stattete BR Ossi Turtenwald dem Areal jüngsteinen Besuch ab. Tatsächlich fanden die beiden Bezirkspolitiker in den einzelnen verlassenen Räumen Schlafgelegenheiten, Kochgeschirr und ähnliche Utensilien, die auf regelmäßige Bewohner schließen lassen.
„Im letzten Raum fanden wir einen Schlafenden, der sich auch durch unser Klopfen an das Fenster nicht stören ließ“.Ossi-Illegale2

Der Ratschlag von WIFF, vor allem wegen des Lärms doch die Polizei zu rufen, rang den Anrainern nur ein müdes Lächeln ab. „Wir haben bereits mehrmals angerufen, aber es hat oft länger als eine Stunde gedauert, bis die Polizisten da, die Lärmenden aber längst weg waren. Und zuletzt hat man uns gesagt, wir sollten gleich gar nicht mehr anrufen“, so eine Betroffene aus dem Erdgeschoß des Nachbarhauses. Sie vermutet, dass es sich hier um ausländische Bettler handeln könnte.

Der WIFF-Wunsch an die Polizei: Eine nächtliche Überprüfung des gesamten Areals und der dortigen Räumlichkeiten.

 

Ossi-Illegale3-Kopie

Ossi-Illegale4-Kopie