Dramatischer Raubüberfall in Leopoldau – WIFF fordert Förderung von Alarmanlagen

Neuerlich dramatische Gewalttat in Floridsdorf. In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es kurz vor 23 Uhr zu einem spektakulären Raubüberfall im Gasthaus Fischerbeisl (Leopoldauerstraße 112). Zwei bewaffnete Täter fesselten die Kellnerin mit Kabelbinder an einen Stuhl und raubten das beliebte Lokal komplett aus: Kassa, Einzahlungen des Sparvereins, Tageslosung und privates Geld der geschockten Kellnerin – alles weg! Anschließend flüchteten die nicht gut Deutsch sprechenden Personen mit dem Handy der Kellnerin und versperrten das Lokal von außen. Die Kellnerin konnte sich zum Glück befreien und über Festnetz die Polizei verständigen.

Und nur einige Tage davor wurde in das Reisebüro von Erika Auer in der Floridsdorfer Großfeldsiedlung eingebrochen und sämtliche Wertgegenstände und Bargeld geraubt. Leider hatten beide Geschäftslokale keine Alarmanlagen. Tenor: „Zu teuer!“

Deshalb fordert WIFF – Wir für Floridsdorf nach der jüngsten Einbruchsserie in Floridsdorf von Bürgermeister Häupl eine Reform der Wiener Förderpolitik zum Einbau von Alarmanlagen. Und zwar für private Personen und Gewerbetreibende. WIFF-Bezirksrat Oskar Turtenwald: „Floridsdorf wird zunehmend zum Eldorado für Einbrecher und Gewalttäter. Bürgermeister Häupl und Bezirksvorsteher Papai schauen tatenlos zu. Während das Land Niederösterreich angesichts der stark steigenden Einbruchszahlen den Einbau von Alarmanlagen mit einem 30prozentigen Investitionskostenzuschuss fördert, stellt die Stadt Wien für solche Einbauten NULL Euro zur Verfügung. Bürgermeister Häupl und seine glücklose Finanzstadträtin Brauner sind daher zu einer umgehenden Änderung Ihrer Förderpolitik aufgerufen.”

WIFF hat bereits am 6. November 2013 einen Antrag zur Förderung von Alarmanlagen in der Bezirksvetretung Floridsdorf eingebracht. Der wurde aber leider von SPÖ und Grünen abgelehnt.

Angesichts des dramatischen Anstiegs von Gewaltverbrechen in Floridsdorf in den letzten Wochen müssen nun endlich Maßnahmen ergriffen werden. Erst letzte Woche wurden vier Polizisten bei einer Prügelei bei einem Würstelstand am Bahnhof Floridsdorf verletzt. Und nur einen Tag davor kam es am gleichen Ort zu einem Zwischenfall in einer Straßenbahn. 2013 wurde gleich mehrmals in das Floridsdorfer Bezirksmuseum eingebrochen.

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Geschäftsführer Thomas Zant (rechts) mit Ossi Turtenwald