„Drei Milliarden mehr Schulden für Wien“ – Was Ludwig&Hanke dabei verschweigen – Schimanek (WIFF): „Bundesrechnungshof soll Finanzgebarung der Stadt Wien umfassend prüfen!“

„Drei Milliarden mehr Schulden für Wien!“ titelte jüngst die Kronenzeitung und berichtete, der Schuldenstand der Stadt werde bis 2023 auf satte 12,1 Milliarden Euro anwachsen.

WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ortet angesichts dieser vom Wiener Rathaus verlautbarten Zahlen nur die „halbe Wahrheit“: „Da haben Bürgermeister Ludwig und Finanzstadtrat Hanke beträchtliche Schulden-Milliarden einiger sogenannter ‚ausgegliederter‘, aber via Holding im Besitz der Stadt Wien befindlicher, Unternehmungen einfach unter den Tisch fallen lassen. Allein ‚Wiener Wohnen‘ sitzt nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Fehlleistungen wie etwa bei den chaotischen Gemeindebausanierungen in Jedlesee, Simmering oder Favoriten auf einem mehrere Milliarden schweren Schuldenberg, der jedoch im Budget – weil ‚ausgegliedert‘ – nicht ausgewiesen ist“, so der Floridsdorfer Lokalpolitiker und erneuert seine Forderung an den Wiener Gemeinderat, einer umfassenden Prüfung der Finanzgebarung der Stadt Wien durch den Bundesrechnungshof zuzustimmen.
 
„Denn“ – so Schimanek abschließend – „wenn man sogar beim lukrativen sogenannten ‚Geschäft mit dem Tod‘ der ebenfalls ausgegliederten ‚Friedhöfe Wien‘ rote Zahlen schreibt, bleibt nur der Schluß übrig: Da stimmt etwas – oder besser: ganz viel – nicht in der Führung unserer Stadt“.