Dreiste Mieterhöhungen im Gemeindebau – 2011, Teil 2

Für Aufregung sorgten im April 2011 auch dreiste Mieterhöhungen im Gemeindebau.

m3_artikel 27

m3_artikel 28

Wir haben bereits mit Herrn Asenbauer vor Ort ein Gespräch geführt und werden anhand der uns übergebenen Unterlagen eine Prüfung des Sachverhaltes durchführen. Leider hat bei den Verhandlungen vor der Schlichtungsstelle die Mieterbeirätin der Anlage alle ihr vorgelegten Schriftstücke unterschrieben. Unser Ziel ist es jetzt, die Abrechnungen der Betriebskosten und die Verwendung des von den Mietern seit 1969 mit dem Zins abgeführten monatlichen Erhaltungsbeitrags zu prüfen.

Gleiche Beispiele gibt es in Floridsdorf – wie auch in ganz Wien – sehr viele. Wir werden auch darauf drängen, dass bei Wiener Wohnen der Bundesrechnungshof eingeschaltet wird. Hier ist jedoch ein Beschluß des Wiener Landtages erforderlich. Gemeinsam mit den Abgeordneten der ÖVP und den Grünen könnte die FPÖ hier einen Mehrheitsbeschluß erreichen, auch wenn sich die SPÖ aus Angst vor den unweigerlich ans  Tageslicht kommenden Skandalen rund um Wiener Wohnen gegen eine solche Rechnungshof-Prüfung vehement zur Wehr setzen wird. – Mit der Zustimmung zu einem diesbezüglichen Antrag könnten die Grünen beweisen, dass ihnen an den sogenannten „kleinen“ Bürgern doch mehr liegt, als am willfährigen Handheben im Dienste der SPÖ.