Drogenszene ufert aus: Politik und Polizei sollten dringend Prioritäten setzen.

Die Wiener Drogenszene – und damit auch die einschlägigen Geschehnisse in Floridsdorf – ufert aus. Tagtäglich kann man in der Tagespresse von Festnahmen zum Teil sogar gewalttätiger Dealer lesen.

Doch es scheint, als würden an Stelle jedes einzelnen dingfest gemachten Delinquenten jeweils gleich zwei solcher Verbrecher die entstandene Verteilungslücke wieder auffüllen. „Wie lange wollen wir diesem üblen Treiben noch zusehen und uns mit täglichen Teilerfolgen der KRIPO zufrieden geben?“ fragt mit den beiden WIFF-Bezirksräten Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald wohl auch das Gros der Bevölkerung.
 
 „Die einzelnen Suchtgift-Gruppen der Polizei arbeiten längst am Limit und an der Aussage eines leitenden Ermittlers, ‚bei doppelt so viel eingesetzten Beamten könnten durchaus auch doppelt so viele Aufgriffe erzielt werden‘, dürfte es wohl keinen Zweifel geben. Wir von WIFF fordern daher auch namens vieler Eltern und vor allem im Interesse unserer Jugend seitens der Wiener Polizeispitze und der Politik bei der Bekämpfung der Drogenszene zielführende personelle Prioritäten!“, so Schimanek.
 
„Für Drogendealer und deren Hintermänner muss aber auch die Justiz die ‚Samthandschuhe‘ beiseite legen. Es darf nicht sein, dass sich diese Herrschaften während der Verbüssung ihrer Strafe in den Haftanstalten ‚wie ‚m Hotel‘ fühlen können.Und letztlich müssten auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen bei Abschiebeverfahren der zumeist aus dem Ausland stammenden Dealer rigoros verschärft werden!“