Eigene Wohnbaugesellschaft zeigt ihren Ex-Chef Haberzettl (SPÖ) wegen Untreue bei der Staatsanwaltschaft an – WIFF nach Wahlplakatgaunerei: „Unser Mitleid hält sich in Grenzen…“

„Unser Mitleid für den ehemaligen Eisenbahnergewerkschafts-Boß, Ex-SPÖ-Nationalrat und Ex-Chef der Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft (BWSG) hält sich in Grenzen“, kommentieren die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald die kürzlich erfolgte fristlose Entlassung und nunmehrige Untreue-Anzeige gegen den SPÖ-Multi durch seine Nachfolger in der BWSG. Haberzettl wird vorgeworfen, seine ehemalige Wohnbaugesellschaft bei Bewertung und Verkauf von Grundstücken um mindestens 2,5 Mio Euro geschädigt zu haben (es gilt die Unschuldsvermutung).

Nur zu gut erinnern sich Schimanek und Turtenwald daran, wie übel Haberzettl und seine BWSG im Wahljahr 2015 der Bürgerpartei WIFF – Wir für Floridsdorf mitgespielt hatten. „Damals hatten wir uns im Wahlkampf die wohl auffälligste Plakatfläche in Floridsdorf direkt auf der damaligen BWSG-Baustelle an der stärkst frequentierten Kreuzung der Brünner Straße mit der Nordbrückenabfahrt, gegenüber XXXLutz, gesichert (siehe Foto). Doch weil diese Plakatfläche an der den Verkehrsteilnehmern direkt ins Auge springenden Baustellenwand den Floridsdorfer SPÖ-Genossen um ihren damaligen Obmann und nunmehrigen Bürgermeister Ludwig ein Dorn im Auge war, wurde bei Haberzettls BWSG heftigst interveniert. Die Folge: Die Wohnbaugesellschaft veranlasste die vor Ort tätige Baufirma kurzerhand, die Plakatwand trotz bis zum Wahltag rechtsgültigem Mietvertrag sofort zu entfernen“, schildern Schimanek und Turtenwald den damaligen Vorfall und hoffen, „dass uns unsere nunmehr gefühlte späte Genugtuung nicht allzu negativ angekreidet wird…“