Einbruchserie diesmal auf dem Bruckhaufen, Drogenszene Franz Jonas-Platz & Co steigen – Empörung bei der Floridsdorfer Bevölkerung

Die Empörung bei der Floridsdorfer Bevölkerung steigt: Einbruchserie diesmal auf dem Bruckhaufen, Drogenszene Franz Jonas-Platz, Gewalt in der Straßenbahn in Strebersdorf, Schüsse bei Verbrecherjagd in der Prager Straße – Tenor beim Bürger: „Kriminalität bereits unerträglich!“

„Wir wollen uns nicht damit abfinden, stets nach Verlassen unseres Hauses mit einem Einbruch rechnen zu müssen. So kann das nicht weitergehen!“ empört sich ein Ehepaar am WIFF-Telefon, nachdem ihr Siedlungshaus auf dem Bruckhaufen kürzlich von Einbrechern heimgesucht worden war. Wenige Tage später steht das Ehepaar im WIFF-Büro: „Jetzt haben sie auch bei unseren Nachbarn eingebrochen!“

Die Drogenszene vor dem Bahnhof Floridsdorf ufert immer weiter aus. Schwarzafrikaner, „bewaffnet“ mit teuersten Handys, prägen zumeist an der Bushaltestelle vor dem Bahnhofsgebäude das Bild. „Die sind den ganzen Tag über hier unterwegs, zumeist wird dann der Tausch Geld gegen Drogen in der U6 vollzogen“, weiß eine Verkäuferin der dortigen Ströck-Filiale aus Erfahrung zu berichten.

Bei der Jagd nach zwei mutmaßlichen (selbst wenn jemand inflagranti erwischt wird, gilt die Unschuldsvermutung…) Einbrechern wurde in der Prager Straße scharf geschossen. Einer der beiden – wieder mutmaßlichen – Täter wurde durch Schüsse eines Polizeibeamten verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert, der zweite Mann konnte festgenommen werden.

Nach dem Angriff einer Bande türkischstämmiger Jugendlicher gegen einen Schüler der De LaSalle-Schule an der Bushaltestelle auf dem Strebersdorf Platz vor wenigen Wochen war diesmal ein Zug der Linie „26“ Schauplatz einer ähnlichen Gewalttat. Zwischen den Haltestellen „Rußbergstraße/Prager Straße und Autokaderstraße wurde erneut ein 15jähriger Schüler der De LaSalle-Schule auf der Heimfahrt gegen 17.45 Uhr von einer Bande mit – so der verletzte 15jährige – eindeutigem Migrationshintergrund gewaltsam attackiert. Die Täter verließen an der Haltestelle Autokaderstraße die Straßenbahn. Der Schüler musste im Krankenhaus versorgt werden. – Jetzt hofft man über den Film der Videoüberwachung in der Straßenbahngarnitur die Täter eruieren zu können.

„Diese Liste mit jüngsten Ereignissen aus Floridsdorf könnte noch seitenweise weiter geführt werden“, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. „Den Leuten reicht es jetzt eindeutig, sie haben die ständigen Beschwichtigungen und das Schönreden der Situation durch die Politik satt. Wir sind Tag für Tag im Bezirk unterwegs und können aus Erfahrung nur davor warnen, der Bevölkerung das ohnehin nur noch spärlich vorhandene subjektive Sicherheitsgefühl endgültig zu nehmen!“

26-er-Kopie

Bild: Schauplatz der jüngsten Gewalttat – ein Zug der Straßenbahnlinie „26“