Ergebnis einer Market-Meinungsumfrage über das heimische Schul- und Bildungssystem eine „Ohrfeige“ für die Verantwortlichen

Ergebnis einer Market-Meinungsumfrage über das heimische Schul- und Bildungssystem eine „Ohrfeige“ für die Verantwortlichen.

Hans Jörg schimanek-Kopie„Fast möchte man sagen, es war gar nicht anders zu erwarten“, kommentiert WIFF-Landesparteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimanek das Ergebnis einer Meinungsumfrage des Market-Institutes zum österreichischen Schul- und Bildungssystem. Immerhin schätzen danach 36% der Befragten das österreichische Schulsystem insgesamt schlechter als in anderen Ländern ein.
Nach Meinung von 44% der Befragten werden derzeit im Unterricht falsche Bildungsinhalte vermittelt. Vor allem soziale Kompetenzen, gefolgt von Fremdsprachen und Deutsch kämen zu kurz.
Lediglich drei von zehn Befragten sind der Meinung, dass Kinder und Jugendliche heutzutage in der Schule gut auf das spätere Leben vorbereitet werden.
Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten hält den Großteil der Lehrer in Österreich für pädagogisch kompetent.

„Dieses Umfrageergebnis ist geradezu eine ‚Ohrfeige‘ für das österreichische Bildungssystem und die hiefür Verantwortlichen“, ist Hans Jörg Schimanek überzeugt. Die schlechte Benotung der Lehrerschaft führe er hauptsächlich auf das „bildnerische Korsett“ zurück, in das Lehrerinnen und Lehrer von Ministerium sowie Stadt- und Landesschulräten gezwängt würden. „Wenn jetzt die Alarmglocken nicht gehört werden, wird sich das schon binnen kürzester Zeit mit Sicherheit nachhaltig noch weitaus negativer auf Land und Leute auswirken, als ohnehin schon bisher“, so der Bezirkspolitiker abschließend.