Erhalt der Augenabteilung am SMZ Ost: Schon 20.000 Unterstützungsunterschriften

WIFF dankt Bezirksvorsteher Nevrivy und dem gesamten Donaustädter Bezirksparlament für die parteienübergreifende Unterstützung.

Bereits 20.000 Bürgerinnen und Bürger aus Floridsdorf und der Donaustadt haben bisher die überparteiliche Unterschriftenaktion gegen die geplante (geplant gewesene?) Übersiedlung der Augenabteilung vom SMZ Ost in die Rudolfsstiftung in den 3. Bezirk unterschrieben. Und wie’s derzeit aussieht, könnte das Unterfangen von Erfolg gekrönt werden und das vom Krankenanstaltenverbund bereits fix beschlossene Paket angesichts der massiven Bürgerproteste seitens des Wiener Gesundheitsressorts wieder aufgeschnürt werden.
Vollinhaltlich und einhellig unterstützt werden die Aktivitäten der Bürgerinitiative vom Donaustädter Bezirksparlament und dem dortigen Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ). Sein Floridsdorfer Amtskollege und Parteigenosse Papai hingegen mauert und verweist monoton darauf, dass es „ohnehin auch künftig eine Notversorgung von Augenpatienten geben wird“. – „Herr Papai verwechselt da offenbar mangels ungenügend eingeholter Informationen Äpfel mit Birnen. Ein Augenambulanz-Vollbetrieb ist in keinster Weise mit einer Notfallambulanz vergleichbar. Links der Donau braucht es zwar nicht unbedingt eine stationäre Bettenstation für Augenpatienten, regelmäßige Kontrollen oder etwa Operationen ohne stationäre Aufenthaltserfordernis sind für die zweitgrößte Stadt Österreichs jedoch unverzichtbar“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der sich anlässlich der jüngsten Sitzung des Floridsdorfer Bezirksparlaments namens der betroffenen Floridsdorfer Augenpatienten beim Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy und der gesamten dortigen Bezirksvertretung für die einstimmig gewährte Unterstützung der Bürgerinitiative bedankte.