Fahrbachgasse: Ungenutzte Behindertenzone endlich weg – WIFF fordert regelmäßige Überprüfung aller kennzeichenbezogenen Behindertenzonen in ganz Wien.

Die in den letzten drei Wochen heftig umstrittene kennzeichenbezogene Behindertenzone in der Fahrbachgasse ist seit kurzem Geschichte. Die Nutzerfamilie ist mit ihrer schwerstbehinderten Tochter ausgezogen und hatte der Behörde ordnungsgemäß mitgeteilt, die Zone nicht mehr zu benötigen. Einige Anrainer, die vom Auszug der Familie und damit davon wussten, dass der Behindertenparkplatz nicht mehr genutzt wird, stellten in der Folge ihre Fahrzeuge dort ab – und wurden prompt zur Kassa gebeten.

„Die Leute können von Glück reden, nicht abgeschleppt worden zu sein, denn Polizei oder Parksheriffs konnten ja nicht wissen, dass diese Zone nicht mehr gebraucht wird“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Der Bezirkspolitiker meint allerdings, „dass der Magistrat nach Kenntnisnahme solcher Abmeldungen eigentlich sofort handeln müsste und erinnert an die kennzeichenbezogene Behindertenzone Ecke Prager Straße Rappgasse, wo Monate lang Abschleppungen erfolgten, obwohl das zugehörige Fahrzeug bereits mehrere Monate zuvor behördlich abgemeldet worden war und die Besitzerin die dortige Wohnung aufgegeben hatte, allerdings ohne die Behörde zu informieren.
 
Um solche Vorfälle künftig tunlichst zu vermeiden, fordert WIFF – Wir für Floridsdorf jetzt regelmäßig wiederkehrende Überprüfungen aller kennzeichenbezogenen Behindertenzonen in ganz Wien.
Fotos: Behindertenzonen Fahrbachgasse und Abschleppung in der Rappgasse.