Fehlender Kanalanschluß für Wohnhausanlage: Wien-Kanal reagiert auf WIFF–Forderung

Nach dem Hilferuf geplagter Anrainer in der Stammersdorfer Ragwurzgasse wegen unsäglicher Gestanksbelästigung und mehrmals täglicher Blockade durch Senkgrubenfahrzeuge hatte WIFF in der vorigen Sitzung der Bezirksvertretung einen Antrag auf Abhilfe eingebracht. Danach soll die Wohnhausanlage Stammersdorfer Straße 340, die zur Zeit über eine Senkgrube entsorgt wird, endlich an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden.


Nach einstimmiger Annahme dieses WIFF-Antrages referierte neben WIFF-Obmann Hans Jörg Schimanek auch ein Vertreter von Wien Kanal. Dieser zeigte sich mit der Situation „auch nicht glücklich“ und sicherte zu, jene Anrainer eines Wohnblocks, durch deren Areal der Kanal gelegt werden könnte, zu Gesprächen einzuladen.

Für den Fall, dass Wien-Kanal auf kein Verständnis stoßen sollte (laut Gesetz gibt es wegen der zu großen Entfernung zum öffentlichen Netz / in diesem Fall kaum 200 Meter keinen Anschlußzwang), sprach sich der WIFF-Obmann für die Einschaltung der Gesundheitsbehörden ein.

„Es kann nicht angehen, dass einige wenige Neinsager durch ihre Haltung bewirken können, dass die Anrainer in der Ragwurzgasse, von wo aus die Anlage mittels Saugkanals durch Senkgrubenautos entsorgt wird, tagtäglich durch penetranten Kloakengestank und täglich oft mehrmalige Blockaden durch schwere Entsorgungs-LKW in ihrer Gesundheit gefährdet und in ihrer Lebensqualität massiv beeinträchtigt werden“.