Feiger Anschlag auf Floridsdorfer WIFF-Parteibüro – Mehrere Fenster mit Eisenstange zertrümmert: Kripo konnte zahlreiche verwertbare DNA-Spuren sichern

Feiger Anschlag auf Floridsdorfer WIFF-Parteibüro – Mehrere Fenster mit Eisenstange zertrümmert: Kripo konnte zahlreiche verwertbare DNA-Spuren sichern.
Der Anschlag auf das Parteibüro von WIFF – Wir für Floridsdorf in der Nacht vom 4. auf den 5. September könnte möglicherweise bald geklärt sein. Beamten der Tatortgruppe der Kriminalpolizei Floridsdorf/Donaustadt gelang es nämlich, mehrere – wie die Ermittler hocherfreut sagten – „wunderschöne DNA-Spuren“ sicherstellen. Sollte es sich bei dem Anschlag um einen Racheakt der Zuhälterszene in Strebersdorf handeln, ist man seitens der Polizei guter Dinge, den oder die Täter bald auszuforschen. „Solche Leute sind zumeist schon ein- oder mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt  gekommen, scheinen daher mit ihren DNA-Merkmalen fast ausnahmslos in der internationalen Datendatei auf“, so ein Kriminalbeamter zur WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald.
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„Wir lassen uns durch diesen Anschlag keinesfalls ins Bockshorn jagen“, stellt  WIFF – Parteiobmann Hans Jörg Schimanek klar. Auch wenn sich der Verfassungsschutz in die Ermittlungen eingeschaltet hat, sei eine politisch motivierte Aktion aus seiner Sicht fast auszuschließen. „Sicherlich haben unsere politischen Mitbewerber mit unserer erfolgreichen Arbeit und der WIFF-Themenführerschaft i Floridsdorf keine helle Freude, aber für solche Aktionen würde sich aus der Floridsdorfer Politszene wohl niemand hergeben. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass es sich um einen Racheakt aus der Strebersdorfer Zuhälterszene handeln könnte“.
Wie auch in Tagespresse und ORF bereits mehrmals berichtet, verläuft die WIFF-Unterschriften gegen die Straßenprostitution im Bezirk überaus erfolgreich und könnte der „Szene“ in Strebersdorf ein gewaltiger Dorn im Auge sein. „Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit tausenden Bürgerinnen und Bürgern mit unserer Forderung nach Verhängung einer Sperrzone für den gegenwärtigen Straßenstrichbereich in Strebersdorf erfolgreich sein werden, auch wenn sich in der Bezirksvertretung die Mandatare von SPÖ, ÖVP und Grünen derzeit unverständlicherweise mit einer zeitlichen Beschränkung der Straßenprostitution zufrieden geben“, so Schimanek.
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Das Team von WIFF – Wir für Floridsdorf erhofft sich jedenfalls bei der bis Ende Oktober laufenden Unterschriftenaktion einen noch deutlicheren Erfolg als im heurigen Frühjahr, wo WIFF  im letztlich erfolgreichen Kampf gegen die Schließung der Polizeiinspektion Strebersdorf mehr als 14.000 Unterschriften einsammeln konnte.

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