Floridsdorf: „Apothekerpreise“ für Schutzmasken

Hocherfreut war der Floridsdorfer Pensionist Manfred M., als er am 1. April in einer Floridsdorfer Apotheke eine Zehner-Packung der zur Zeit heiß begehrten Mund- und Nasenschutzmasken ergattern konnte. „Eher an einen üblen April-Scherz dachte ich aber, als es zum Zahlen kam und mir für die zehn Schutzmasken, laut Apotheker maximal nur einen Tag zu verwenden, sage und schreibe 69.- Euro, abzüglich 10% Rabatt, in Rechnung gestellt wurden“, ärgert sich M. im Gespräch mit dem zu Rate gezogenen WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

Für den Bezirkspolitiker „eine Ablocke sondergleichen! Ich will hier gar nicht der Apotheke die Schuld zuweisen, dort hat man nachweislich mit dem üblichen Aufschlag kalkuliert. Vielmehr sollte die Behörde umgehend den Weg der Ware bis zur ausliefernden Handelsfirma zurück verfolgen und derartige Wucher-Praktiken entsprechend sanktionieren“.