Floridsdorf: Die Vandalen sind los – WIFF fordert: „Drakonische Strafen statt richterlicher Samthandschuhe!“

Kaum sorgt der Frühling für höhere Temperaturen, werden in Floridsdorf auch schon wieder Vandalen mit blödsinnigen Schmierereien und Zerstörungsaktionen aktiv. So etwa vor wenigen Tagen im Bereich der Schrebergärten und Firmenniederlassungen auf dem Gelände des Floridsdorfer Frachtenbahnhofs.

„Die haben mir einfach die Eingangstür zu meinem Garten eingetreten, Holzschuppen wurden zerstört und mein vor dem Garten geparktes Auto besprüht. Ebenfalls unsinnig beschmiert wurden Lagerhallen und Firmenembleme“, so Josef F., einer der Geschädigten, zu Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und präsentierte im WIFF-Büro auch gleich eine Beweisfoto-Serie, ehe er bei der Polizei Anzeige erstattete.
 
„Mit richterlichen Samthandschuhen wird man diese Idioten niemals zur Räson bringen. Bedingte Haftstrafen nützen da ebenso wenig wie Geldstrafen, diese sind zumeist ja ohnehin nicht einbringlich. Vielmehr müssten Vandalen zur eigenhändigen Behebung auch nicht nur von ihnen verursachter Beschädigungen verurteilt werden. Und zwar unter Aufsicht!“, ist Schimanek überzeugt.