Floridsdorf muss ein Grünbezirk bleiben

Unser Heimatbezirk zählt wohl zu den schönsten Flecken der gesamten Bundeshauptstadt: Donauinsel, Bereich Alte Donau, Marchfeldkanal oder Bisamberg – hier findet sich alles, wovon die Bewohner anderer Bezirke (und auch anderer Großstädte) nur träumen können. WIFF – Wir für Floridsdorf, im Innenministerium als „Politische Partei“ – wie etwa auch SPÖ, FPÖ, ÖVP usw. – registriert, hat es sich zum Ziel gemacht, dass dieser Zustand nicht nur sehr lange, sondern auf Dauer bestehen bleibt. Nicht nur für die gegenwärtigen Generationen, sondern auch für unsere Nachwelt. FLORIDSDORF MUSS EIN GRÜNBEZIRK UND DAMIT EINE DER „GRÜNEN LUNGEN“ WIENS BLEIBEN


wiff_floridsdorf1Die jüngsten Aktivitäten der Stadtplaner, gepaart mit unsäglicher Profitgier so mancher Wohnbaugenossenschaften, lässt allerdings Böses erahnen. So soll jetzt das gesamte Areal zwischen der Donaufelder Straße bis hin zur Alten Donau möglichst „ertragreich“ verbaut werden. Das heißt: Keine wirklich aufgelockerte Bauweise und zum Teil sogar bis zu Bauklasse III. – Auch der Marchfeldkanal ist im Visier der Stadtplaner und Genossenschaften. Nicht zuletzt lassen Grundstückskäufe durch Bauträger und den Wiener Bodenbereitstellungsfond im Bereich zwischen Groß Jedlersdorf, Strebersdorf und Stammersdorf befürchten, dass auch diese Flächen verbaut werden sollen mit dem Ziel, Groß Jedlersdorf,  Strebersdorf und Stammersdorf „zusammenwachsen“ zu lassen.

Allein das Beispiel um die Flächen nächst dem Heeresspital, genannt die „Zieseläcker“, beweist, wie sorglos und zukunftsdesorientiert Genossenschaften und der von der „hohen Politik“ gegängelte Magistrat mit der Zukunft unseres Bezirkes umzugehen versuchen. Ziesel hin oder her – aber gesetzliche Auflagen dürfen auch von der Stadt Wien nicht rücksichtslos umgangen werden.– Auch das nicht zuletzt aufgrund der Aktivitäten von WIFF – Wir für Floridsdorf gescheiterte Rathausvorhaben, die Senderstraße zwecks besserem Geschäftsgang im von der Stadt Wien dem Häupl-Günstling Gerer praktisch zum Nulltarif überlassenen Gastlokal auf dem Bisamberg für den Verkehr rund um die Uhr zu öffnen, ist ein Beweis für rathäusliche Freunderlwirtschaft auf Kosten der Umwelt. Mittlerweile hat sich allerdings Häupl-Freund Gerer unter Zurücklassung nicht unbeträchtlicher Schulden, für die wir Steuerzahler jetzt geradestehen sollen, vom Bisamberg verabschiedet.

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BILDTEXT: Die noch in der Kaiserzeit erbaute „Villa Magdalenenhof“ muss erhalten bleiben – vielleicht sogar als künftiges Zentrum eines fertig auf dem Tisch liegenden Öko-Projektes „Garten Bisamberg“

Auch Umweltsdtadträtin Sima dürfte sich vom Gedanken der seitens der Öffentlichkeit geforderten Sanierung und Erhaltung des traditionsreichen Kaiserbauwerks „Villa Magdalenenhof“ auf dem Bisamberg verabschiedet haben. Seit Jahren warten viele Floridsdorfer auf eine Entscheidung, doch Frau Stadträtin gefällt sich in Stillschweigen. Und die „Villa Magdalenenhof“ modert weiterhin vor sich hin. So lange, bis eine Sanierung nicht mehr möglich sein wird – dann kommen die Bagger…

wiff_kautz„WIFF – Wir für Floridsdorf“ wird alles daran setzen, dass der Verbauungswut in Floridsdorf Einhalt geboten wird. Wir stehen selbstverständlich dazu, dass Wien wachsenden Wohnraum braucht. Wir sind aber der Meinung, dass die Fördergelder von Bund und Stadt zumindest teilweise besser in die Sanierung des gewaltigen Wiener Althausbestandes investiert werden sollten. Ganz nach dem Muster unseres Nachbarn Deutschland. Dort hat der Staat nach der Wende in den neuen Bundesländern (Ex-DDR) für jene Häuser die gesamten Sanierungskosten übernommen, deren Besitzer sich verpflichtet hatten, danach die Wohnungen zu sozial verträglichen Mieten weiter zu geben.

 

 

Ein solches Angebot würde vor allem in den dicht verbauten Bezirken zur Reaktivierung tausender derzeit oft leer stehender Wohnungen führen und dazu beitragen, den Wiener Wohnungsmarkt spürbar zu normalisieren.

WIFF-Parteiobmann Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und seine beiden Stellvertreter, Bezirksrat Ossi Turtenwald und BV-Stv. a. D. Johann Kirchner, laden alle Floridsdorferinnen und Floridsdorfer dazu ein, die Bemühungen von WIFF für den Erhalt Floridsdorfs als Grünbezirk durch Rat oder Tat zu unterstützen.

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