Floridsdorf: Verbrecher werden immer dreister – Angst der Bevölkerung steigt – Bezirksvorsteher auf Tauchstation – WIFF fordert Polizei-Sondereinheit und verstärkte Kripo-Planquadrate.

Nach den jüngsten Gewalttaten, Messerattacken und Einbrüchen, die zuletzt in einem blutigen Überfall auf eine kirchliche Einrichtung in Strebersdorf gipfelten, geht in weiten Teilen der Bevölkerung in Floridsdorf verstärkt die Angst um. Vor allem viele weibliche und auch ältere Personen trauen sich nach Einbruch der Dunkelheit oft nicht mehr aus ihren Häusern und Wohnungen.
 
„Doch Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) scheint von diesen Tatsachen keinerlei Notiz zu nehmen. Statt auf die traurigen Ereignisse der letzten Tage wenigstes mit ein paar Worten einzugehen, rühmt er sich nur einen Tag nach dem Überfall auf fünf Klosterbrüder in Strebersdorf auf Facebook seiner ‚Leistungen‘ im ablaufenden Jahr…“, stellen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald mit Erstaunen über das Verhalten des Bezirksvorstehers fest.
 
Sie fordern angesichts der offensichtlich überbordenden Kriminalität in Floridsdorf umgehend vermehrt Planquadrate der Kriminalpolizei. „Seitens der Bezirkspolizei ist das aber personell nicht zu schaffen. Zielführend wäre die Schaffung einer zentralen Sondereinheit, die dann gemeinsam mit direkt ortskundigen Polizeibeamten der jeweiligen Bezirke tätig werden könnte. Beginnen mit einem solchen Pilotversuch könnte man damit gleich in Floridsdorf. Eine derartige Einrichtung würde mit Sicherheit zielführende Wirkung haben und vor allem auch dem sinkenden Sicherheitsgefühl der Bevölkerung entgegen steuern“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker.