Floridsdorfer Bahnhofs-WC-Anlagen: Lob und Tadel…

Die U1-Endstelle und S-Bahn-Station „Leopoldau“ in der Großfeldsiedlung kann seit wenigen Tagen mit einer – fast möchte man sagen – „Attraktion“ aufwarten: Mit einer WC-Anlage, die nach ihrem Umbau tatsächlich „alle Stückerln“ spielt. Angesichts der Ausstattung der neuen „Bedürfnisanstalt“ lassen sich die vor Betreten per Einwurfautomat geforderten 50 Cent wohl durchaus verschmerzen.

Weniger bzw. überhaupt nicht toll wird im Bahnhofsgebäude auf dem Franz Jonas-Platz agiert. Dort wird die WC-Anlage zwar ebenfalls auf hochmodernen Stand gebracht, allerdings wird daran – sofern überhaupt – bereits seit 11. Jänner gearbeitet. Wer „muss“, wird zu einem nächst dem Eingang aufgestellten WC-Container umgeleitet.
 
„Hier handelt es sich um den stärkst frequentierten Platz&Bahnhof des Bezirkes mit täglich zehntausenden Passanten und Fahrgästen. Daher muss die Frage erlaubt sein, warum man gerade hier für die Neugestaltung einer WC-Anlage so viel Zeit benötigt? Wo doch nur zwei Stationen entfernt ein positives Beispiel deutlich beweist, dass ein solches Vorhaben viel rascher – und dadurch wohl auch unter Einsatz von weniger Steuergeld – fertiggestellt werden kann“, fordert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek Aufklärung von ÖBB, VOR und Wiener Linien.– Fotos: Robert Hubac.