Floridsdorfer Bezirkszentrum wird immer „orientalischer“ – WIFF lädt Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) zu einem „Grätzelspaziergang“ ein.

Wer offenen Auges durch das Floridsdorfer Bezirkszentrum schlendert, muss keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen, um sich auszumalen, wie diese Gegend schon in wenigen Jahren aussehen wird. Zumal auch schon der Jetzt-Zustand immer mehr eingesessene Floridsdorferinnen und Floridsdorfer dazu bewegt, auf einen Besuch des Bezirkszentrums nach Möglichkeit zu verzichten. Denn direkt vor den Augen von Bezirksvorsteher Papai und seiner Floridsdorfer SPÖ-Genossen im Amtshaus Am Spitz, die allesamt seit Jahren von „Begegnungszonen“ und „Gastromeilen“ schwadronieren, gelangt ein Geschäftslokal nach dem anderen in zumeist „orientalische“ Hände.

So in wenigen Tagen auch das Geschäft des Traditions-Reformhauses Kraft in der Brünner Straße/Ecke Schloßhofer Straße. Kraft zieht aus und übersiedelt in das bereits bestehende Geschäft im Turek-Center auf dem Franz Jonas-Platz.
 
So bleibt im Bereich zwischen Am Spitz und Angerer Straße in Richtung stadtauswärts nur noch die Filiale von „Palmers“ in „einheimischen Händen“.
 
Aber auch die gegenüber liegende Seite der Brünner Straße ist – so alteingesessene Kaufleute aufgrund immer häufiger eingehender Übernahmeangebote zu WIFF – im Visier geschäftstüchtiger Migranten, die dort u. a. ja bereits Friseurgeschäfte und ein Brautmodengeschäft betreiben.
 
Angesichts dieser Entwicklung laden die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) zu einem „Grätzelspaziergang“ durch das Floridsdorfer Bezirkszentrum ein: „Sie, sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher, können Tag und Zeit gerne bestimmen. Wir stehen jederzeit zur Verfügung und würden – falls gewünscht – zur Unterstützung auch eine Helferin zwecks Führung einer genauen ‚Stricherlliste‘ mitbringen“.