Floridsdorfer Bürgerdienst vor den Vorhang: Einen Tag nach WIFF-Intervention wurde gefährliche Stolperfalle beim Franz Jonas-Platz behoben

„Auf die Mannschaft des Floridsdorfer Bürgerdienstes ist Verlass“, freuen sich die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. „Nur einen Tag nachdem wir um die rasche Beseitigung einer gefährlichen Stolperfalle im ‚Müller-Durchgang‘ beim Franz Jonas-Platz ersucht hatten, ist vom Bürgerdienst bereits die Vollzugsmeldung gekommen“.

Am Tag davor waren bereits mehrere Menschen über die beiden umgelegten Steher (siehe Foto) in dem Durchgang gestolpert, ein älterer Mann sogar gestürzt. Die beiden versperrbaren Steher waren von der Hausverwaltung installiert worden, nachdem mehrere Bankräuber mit einem Lieferauto die Scheibe des Juwelierladens in dem Durchgang zertrümmert und die Schmuckvitrinen ausgeräumt hatten.

Eine Passantin, die selbst über einen der Steher gestolpert war, wollte bei „Müller“ auf die Falle vor dem Geschäftseingang aufmerksam machen, „doch die haben mir gesagt, das ginge sie nichts an. Und bei der Polizei wurde ich an den Bezirksvorsteher verwiesen, da habe ich mich dann verärgert an Sie gewandt“, erzählte die Frau am WIFF-Telefon.

Von WIFF um Abhilfe ersucht, musste der Bürgerdienst auf Anfrage die Nichtzuständigkeit der MA 28 zur Kenntnis nehmen, da es sich um Privatgrund handelt. „Man hat dann aber sofort die verantwortliche Hausverwaltung kontaktiert und wenige Stunden danach war die Gefahrenstelle beseitigt. Eine ‚Amtshandlung‘ eigentlich wie aus dem Bilderbuch“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker abschließend.

Bürgerdienst-1-15 Kopie Bürgerdienst Floridsdorf (v.l.n.r.): Michaela Denkmayr, Robert Szuchar, Katalin Gebhard. Foto: MA55-Christian Jobst

Müller-Steher1-Kopie

Müller-Steher2-Kopie

Fotos: Joschi Tuczai,