Floridsdorfer Kirtag: Rufschädigung für den ganzen Bezirk

Floridsdorfer Kirtag: Rufschädigung für den ganzen Bezirk. Sauforgien, Passantenbelästigungen, tägliche Polizeieinsätze.

Während der Floridsdorfer SPÖ-Obmann und Wohnen-Stadtrat Ludwig und sein Bezirksvorsteher Papai in Presseaussendungen darüber schwadronieren, das Bezirkszentrum „zu einem attraktiven Ort der Begegnung“ machen zu wollen, „an dem man sich gerne länger aufhält“, präsentiert sich der Bezirk „dank“ des angeblichen „Floridsdorfer Kirtag“ auf dem Franz Jonas-Platz derzeit von seiner abschreckendsten Seite. Sauforgien, stete Belästigungen von Passanten, Müll und nicht zuletzt viele Polizeieinsätze prägen das Bild auf einem Großteil des Platzes.

„Wer etwa von der U6 oder S-Bahn zur Haltestelle der Linien 25 und 26 – oder retour – gehen will, muss sich zumeist durch ein Gewühl auch an teils angeheiterten, teils bereits stark betrunkenen „Kirtags“-Besuchern durchkämpfen. Und auch Müttern, die mit ihren Kindern zu den Ringelspielen neben dem Bahnhofseingang wollen, bleibt oft ein solcher Spießrutenlauf nicht erspart“ ärgern sich die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, die sich nach zahlreichen an sie gerichteten Bürgerbeschwerden am Freitag gegen 18 Uhr vor Ort zu einem Lokalaugenschein eingefunden hatten.

„Wir fordern Papai und Co. dazu auf, sich einmal gegen 18 Uhr einen Rundgang durch den „Kirtags“-Bereich zu gönnen. Dann werden hoffentlich auch sie

rasch erkennen, dass ein solcher Pseudokirtag nicht nur den alljährlichen Veranstaltungen der „Wirtschaft 21″ abträglich ist, sondern auch alle Bemühungen, das Floridsdorfer Bezirkszentrum attraktiver zu gestalten und mit neuem Geschäftsleben zu versehen, schon im Ansatz zunichte macht“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.

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