Floridsdorfer Krankenhaus: WIFF-Bericht über Schließung der 1. Internen Abteilung und nachfolgende Pressemeldungen lösen Sturm der Entrüstung aus

Nur Stunden nachdem WIFF auf Homepage und Facebook über die Ende Mai vorgesehene Schließung der 1. Internen Abteilung am Floridsdorfer Krankenhaus berichtet hatte (7. Mai), war dieses Vorhaben von Krankenanstaltenverbund (KAV) und Gesundheitsstadträtin Wehsely (SP), ihres Zeichens „verhinderte“ Ministerin im neuen SP-Kabinett Kern, Tagesgespräch im Bezirk. Mittlerweile wurde aus den ersten Diskussionen geradezu ein Sturm der Empörung. Zuletzt  widmete auch die Tageszeitung „Die Presse“ dem Thema einen umfassenden Bericht.

Aber nicht nur die Floridsdorfer Bevölkerung, auch Ärzte und Pflegepersonal des Krankenhauses machen aus ihrem Ärger über die geplante Schließung kein Hehl. Vom medizinischen Standpunkt und hinsichtlich der Versorgungssicherheit sei eine Schließung absolut kontraproduktiv, die Begründungen seien lediglich Ausflüchte, ist man im Floridsdorfer Krankenhaus überzeugt.
WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek verweist vor allem auf die Tatsache, dass Patienten in anderen Wiener Spitälern sogar auf den Gängen liegen und dort betreut werden müssen, „während man“ – so Schimanek – „die Schließung der 1. Internen Abteilung in Floridsdorf seitens des KAV mit ‚zu geringer Auslastung‘  begründet. Der Begriff ‚zielführende Logistik‘ dürften KAV und Wiener Gesundheitsressort völlig unbekannt sein“.
WIFF fordert daher auch Gesundheitsstadträtin Wehselys Stadtratskollegen und Floridsdorfer SP-Bezirksobmann Ludwig sowie Bezirksvorsteher Papai (SP) auf, die geplante Schließung (nach einer Chirurgischen Abteilung bereits die zweite Station) zu verhindern.
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