Floridsdorfer Markt: Behörde „fördert“ Musiktraining…

Eine interessante „Nebenbeschäftigung“ pflegt seit kurzem Fleischermeister Andreas Traxler in seinem Verkaufsstand auf dem Floridsdorfer Markt, um sich die vom Wiener Marktamt und dessen Chefin Stadträtin Sima (SPÖ) verordnete, aber leider zumeist kundenlose „Zwangsöffnungszeit“ zwischen 15 und 18 Uhr zu vertreiben: Er übt auf seiner Tuba, um sich als aktives Mitglied der Musikvereine Stammersdorf und Gerasdorf musikalisch fit zu halten.

„Ob die Stadträtin und ihre Mannen derzeit gerade darüber tüfteln, ob man gegen diese ‚artfremde‘ Aktivität nicht behördlich vorgehen sollte, ist derzeit noch keine gesicherte Information. In jedem Fall sollten die Herrschaften aber darüber nachdenken, wie man höchst notwendige umsatzfördernde Begleitmaßnahmen, wie etwa ein einstündiges Gratisparken im Marktbereich sowie eine Freigabe der Straßenzeile entlang des Bauernmarktes von Montag bis Donnerstag als Kurzparkzone, möglichst rasch in die Tat umsetzen kann“, appelliert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek an Sima&Co.