Floridsdorfer Markt: Eine „teure Maibaum-Geschichte“…

Ende April 2015 füllte der traditionelle Maibaum auf dem Floridsdorfer Markt mehrfach die Lokalseiten vieler Wiener Medien.

Nach einem heftigen Sturm und einem Hilferuf von WIFF musste damals der unsachgemäß befestigte und bereits in gefährlicher Schräglage befindliche Baum in zwei Feuerwehr-Einsätzen radikal gekürzt werden. Denn nicht einmal ein teurer, extra angefertigter, Betonsockel hielt dem Maisturm stand. Und zum Einbau eines Metallrohres fand sich das zuständige Marktamt damals nicht in der Lage.

 

Auch wenn damals ganz Wien über den letztlich verbliebenen Mini-Maibaum lachte, meinte Bezirksvorsteher Papai (SPÖ), für ihn wäre es „der schönste Maibaum der Stadt“. Und gegenüber der Zeitung „Österreich“ tönte Papai zum Angebot der beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, einen großen Maibaum für den Markt sponsern zu wollen: „Wir brauchen keinen geschenkten Maibaum!“. – Erst ein Jahr danach wurde der WIFF-Vorschlag verwirklicht, ein Metallrohr als Halterung in den Asphaltboden einzubauen. Doch diese – ebenfalls nicht billige – Einrichtung wurde nur ein Jahr lang genutzt. Heuer – im Mai 2018 – erinnert nur noch die Abdeckung daran, dass hier eigentlich der traditionelle Markt-Maibaum stehen sollte…