Floridsdorfer Markt: „Halbe Verkehrslösungen…“

Der Bereich entlang des Floridsdorfer Marktes ist derzeit durch Straßenbauarbeiten stark beeinträchtigt. Der Zufahrtsbereich von der Brünner Straße wird durch Gehsteigvorziehungen schmäler und damit fußgängerfreundlich gestaltet, allerdings fallen hierdurch einige Parkplätze weg. Ebenso durch den im mittleren Markt-Bereich in Bau befindlichen etwas erhöhten Übergang, der geschwindigkeitshemmend wirken soll, mit Sicherheit aber das tägliche Gegen-die-Einbahn-Fahren rücksichtsloser Lenker verhindern wird.

Als Ersatz für die sechs bis acht wegfallenden Parkplätze sind am Marktbeginn gleich links statt der bisherigen Verbotszone vier Kurzparkplätze vorgesehen. „Zu wenig!“, sagen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Sie erinnern an ihren bereits vor zwei Jahren im Bezirksparlament eingebrachten Antrag, wonach die derzeitige Verbotszone entlang des Bauernmarktbereiches von Montag bis Donnerstag zu einer Kurzparkzone umfunktioniert werden soll.
 
„Der Bauernmarkt findet stets nur an Freitagen und Samstagen vormittags statt, von Montag bis Donnerstag liegt diese Verkehrsfläche, die im Verfügungsrecht des Marktamtes steht, völlig brach – und wird vom Marktamt als willkommene Einnahmequelle in Form von teuren Strafmandaten genutzt. Wir fordern die Herren des Marktamtes samt ihrer stadträtlichen Chefin Sima (SPÖ) auf, hier endlich Vernunft walten zu lassen und daran zu denken: Wer auf dem Floridsdorfer Markt einkaufen will, braucht in den meisten Fällen auch eine legale Parkmöglichkeit!“.