Floridsdorfer Markt: „Unnötigstes Parkverbot des Bezirkes“ – Dennoch tägliche Strafzettelorgien –WIFF-Antrag auf Aufhebung seit Juni 2017 „schubladisiert“…

Obwohl auf dem Floridsdorfer Markt auf der dortigen Freifläche der traditionelle Bauernmarkt ausschließlich an Freitagen und Samstagen jeweils bis in die Mittagszeit betrieben wird, gilt entlang dieses Bereiches auch von Montag bis Donnerstag – ausgenommen für Marktfahrer mit Wagenkarte – ein absolutes Halteverbot.
 
„Eine unsinnige Beschränkungen“, waren (und sind) die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald überzeugt und brachten bereits im Juni 2017 einen Antrag auf Änderung ein.
 
„Bis heute haben die Verantwortlichen mit keiner Wimper gezuckt, wir wurden stets auf die Verwirklichung eines sogenannten ‚Marktkonzeptes‘ vertröstet – als hätte das unsinnige Halteverbot mit einem solchen Konzept (das wievielte Konzept eigentlich?/Anm,) auch nur das Geringste zu tun.
 
Ein Antrag des Marktamtes auf Änderung bei der MA 46 würde da schon ausreichen“, ärgern sich die beiden WIFF–Bezirkspolitiker. Denn anstelle Vernunft walten zu lassen, gibt es über Veranlassung des neuen Marktamtdirektors Kutheil fast tägliche Strafzettelorgien. Daher haben Schimanek und Turtenwald jetzt Bezirksrat Josef „Pepi“ Fischer (SP), den Leiter der Floridsdorfer Verkehrskommission, mit ins Boot geholt, „damit hier endlich die Vernunft siegt“, so Schimanek abschließend.