Floridsdorfer Markt: Vier teure Arbeitstage – wenig Leistung…

Von Montag, 29. Juli, bis einschließlich Donnerstag, 1. August, war die gesamte kostenlos nutzbare Parkfläche entlang des Floridsdorfer Marktes mit einem absoluten Halteverbot versehen. Sehr zum Leidwesen, weil auch auf Kosten des Umsatzes, der Marktkaufleute.

Seit Freitag, 2. August, sind die Parkplätze wieder benützbar. Allerdings erhebt sich die Frage nach der langen Dauer des Halteverbotes. „Würde man in der Privatwirtschaft für die Sanierung einiger kleiner Asphalt-Flecken vier Tage benötigen, wäre der Firmenkonkurs wohl unabwendbar.
 
Aber um das Geld der Wiener Steuerzahler ist den Herrschaften vom Magistrat offenbar nichts zu teuer“, kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und verweist auf Beobachtungen von Geschäftsleuten während der „Bauzeit“: „Statt von früh bis zumindest 17 Uhr tätig zu sein, erfolgten auch nach unseren eigenen Beobachtungen und nach Aussagen von Marktkaufleuten die Arbeiten nur fall- bzw. stundenweise. Und unser Lokalaugenschein mit einem einschlägigen Baumeister ergab eindeutig: Mehr als zwei Tage hätte man für diese Mini-Baustelle nicht benötigen dürfen“, so der Bezirkspolitiker abschließend.