Floridsdorfer Markt: WIFF fordert Stopp der Trinkwasserverschwendung beim neuen Brunnen.

Der neue Trinkwasserbrunnen auf dem Floridsdorfer Markt, in seiner Gestaltung – leider mit Ausnahme des einstigen Abstellgitters – dem vor Jahrzehnten geschleiften Brunnen nachempfunden, ist durchaus gelungen.

„Sogar die Selbstbeweihräucherung von Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) und des Wiener Marktamtes in Form einer ‚Gedenktafel‘ kann man da – gerade noch – tolerieren“, gestehen die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald zu, üben jedoch zugleich heftige Kritik an Papai&Co: „Keinesfalls akzeptabel ist, dass – ausgenommen während der kalten Jahreszeit – rund um die Uhr reines Trinkwasser aus den vier Wasserspendern des Brunnens sprudelt. Wir fordern daher Bezirksvorsteher samt Marktamt dazu auf, die ‚wasserlose’ Zeit bis zur Wiederinbetriebnahme des Brunnens im Frühjahr zu nutzen, um ihr ursprüngliches Versäumnis zu beheben und für den Einbau der in jedem Baumarkt erhältlichen Zeitschalt-Elektronik zu sorgen, die das Trinkwasser nur bei etwa durch Lichtschranken ausgelöstem Bedarf und auch nur auf Zeit fließen lässt. Was in öffentlichen Wiener WC-Anlagen oder in der Gastronomie längst Praxis ist, muss doch auch beim neuen Wahrzeichen des Floridsdorfer Marktes möglich sein. Nicht zuletzt wäre auch eine zumindest kleine Hinweistafel mit der Aufschrift ’Trinkwasser’ durchaus sinnvoll“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.