Floridsdorfer „Siemensäcker“: Tiere und Grün müssen Asphalt und Beton weichen

Die „Bauwut“ präsentiert dieser Tage auf den Floridsdorfer „Siemensäckern“ erneut ihr „hässliches Gesicht“. Obwohl nächst der Grundgrenze zur Siedlung „Wolfsgrube“ eine Fuchsfamilie mit ihren Jungen einen Bau angelegt und dort ihren Unterschlupf hat, sind nur wenige Meter entfernt von früh bis spät die Bagger im Dauereinsatz.

Von Anrainern informiert, hat nunmehr am 7. Mai die Leiterin der Rechtsabteilung von „Tierschutz Austria“, Dr. Michaela Lehner, Anzeige erstattet, wonach es zu einem Polizeieinsatz kam. „Hier ist aber auch die Wiener Umweltbehörde MA 22 gefordert. Und vor allem mit einer intensiveren Vorgangsweise als etwa beim jüngsten Abbruch eines asbestbelasteten Gebäudes auf dem Areal. Hier zeigt sich erneut deutlich, welch schwere Entscheidungsfehler bei der Verweigerung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für das dortige Großprojekt ‚Europan 12‘ auch seitens des VwGH begangen worden sind“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.