Floridsdorfer SPÖ-Obmann vor der Entmachtung: Ludwig als Wohnen-Stadtrat dürfte bald Geschichte sein

Floridsdorfer SPÖ-Obmann vor der Entmachtung: Ludwig als Wohnen-Stadtrat dürfte bald Geschichte sein!

Derzeit „stürmt“ es in der Wiener SPÖ und auch im Rathaus. Und vor allem an Floridsdorf dürften die Rochaden der Politszene nicht sang- und klanglos vorüber ziehen. Zu groß waren die Verluste der Partei in unserem Arbeiterbezirk unter der Führung von  Bezirkspartei-Obmann und Wohnen-Stadtrat Ludwig (Wahl 2005: 57,4%  –  Wahl 2010: 45,0%  – Wahl 2015: 38,4%). Besonders übel wird dem roten Floridsdorfer Bezirksgranden mit dem ausgeprägten Wunsch auf die Häupl-Nachfolge in den eigenen Reihen der Kollateralschaden in den Gemeindebauten angekreidet. Dies trotz der Tatsache, dass Ludwig Monate lang vor der Wahl sehr viel Steuergeld verwendet hat, um in allen nur möglichen Zeitungen sein Loblied samt Schönfotos singen, schreiben und drucken zu lassen.
Nicht zu Unrecht daher der nunmehrige Absturz, konnte er doch den „Sumpf Wiener Wohnen“ nicht einmal annähernd trocken legen. Vor allem die vielen Skandale im Zuge der Gemeindebau-Sanierungen waren ausschlaggebend dafür, dass der Floridsdorfer SP-Obmann nicht mehr zu den „Strahlemännern“ im Dunstkreis des Bürgermeisters zählt. Einzige Entlastung für Ludwig: Er hat vom ehemaligen Wohnen-Stadtrat und nunmehrigen Bundeskanzler Faymann mit dem Wohnbauressort ein Erbe übernommen, das zu sanieren er einfach nicht in der Lage war. – Es ist jedenfalls nur ganz schwer vorstellbar, dass die Wiener SPÖ speziell im Bereich Wohnen und der bisherigen Ressortführung ohne massive Eingriffe zur Tagesordnung übergeht.
Ein künftiger Wohnen-Stadtrat wird auf alle Fälle vor allem bei Wiener Wohnen viele „Baustellen“ vorfinden. Er wird aber auch auf die Unterstützung hunderter Mitarbeiter  zählen können, wenn er sie nur arbeiten lässt. Und dass gibt Anlass zur Hoffnung. Denn das Wiener Wohnressort bedarf einer totalen Grundsanierung ohne jedewede PARTEIpolitische Dreinrederei.
Bildtext:  Skandale bei Gemeindebausanierungen, Korruptionsfälle bei Wiener Wohnen, Schimmel in Gemeindewohnungen und peinliche Selbstbeweihräucherung trotz mangelhafter Leistung als Wohnen-Stadtrat haben nicht nur das eigene Image Ludwigs beschädigt, sondern auch der gesamten Wiener SPÖ massiv geschadet.
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Foto 1:  Wohnen-Stadtrat Ludwig in Bürgermeisterpose vor dem Wiener Rathaus. Foto: Clemens Fabry
Kantnergasse-Kopie - KopieFoto 2:  So ging es bei der Sanierung im Gemeindebau Kantnergasse in Jedlersdorf zu
Lötsch-Hof-Ratten3-Kopie - KopieFoto 3:  Seit Jahren nisten Ratten im Konrad Lötsch-Hof nächst dem Schlingerhof
Aistga1 Kopie - Kopie
Aistgasse2 Kopie - KopieFoto 4 und 4a:  Sanierung des Gemeindebaus Aistgasse / Kainachgasse wurde zum totalen Chaos
SAMSUNG CSCFoto 5:  Schimmel im Gemeindebau Dunantgasse – ein Beispiel von vielen.