Flüchtlingsheim in der Brünner Straße 240: SPÖ-Klubobmann fällt auf Fake herein und bestätigt damit weiterhin Vertuschung von Flüchtlingsunterkünften im Bezirk

Flüchtlingsheim in der Brünner Straße 240: SPÖ-Klubobmann fällt auf Fake herein und bestätigt damit weiterhin Vertuschung von Flüchtlingsunterkünften im Bezirk.
„Es gereicht mir und WIFF ja eigentlich zur Ehre, wenn wir regelmäßig von der Floridsdorfer SPÖ attackiert werden. Allerdings sollten die Herrschaften bei ihren Ausfällen auf unwahre Behauptungen verzichten!“, reagiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek auf die jüngste Aussendung des roten Klubobmannes Herzog. Dieser hatte einen im Facebook veröffentlichten, allerdings gefälschten, Aushang in drei Stiegenhäusern des Wohnhauses Brünner Straße 238 betreffend die vorgesehene Unterbringung von jugendlichen Flüchtlingen im Nachbarhaus zum Anlass genommen, wilde Attacken gegen Schimanek und WIFF zu reiten.

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Dazu der WIFF-Bezirksrat: „Die im Aushang angeführte Unterbringung von jugendlichen Flüchtlingen im Haus Nr. 240 entspricht zwar den Tatsachen, der uns bisher leider unbekannte Urheber hat jedoch zur Untermauerung seiner Bekanntgabe meinen Namen und die Kontaktdaten von WIFF missbräuchlich verwendet. SPÖ-Klubobmann Herzog ist auf die Fälschung hereingefallen und hat damit ungewollt bestätigt, dass man in der SPÖ-Floridsdorf längst von der neuen Flüchtlingsbleibe gewusst, die Öffentlichkeit aber wie schon im Falle Siemensstraße und Grellgasse bis zur Aufdeckung durch WIFF auch in diesem Fall ‚dumm sterben‘ lassen wollte“.

WIFF erachtet diese Vertuschungspraktiken der SPÖ als eindeutig kontraproduktiv. „Die Bevölkerung hat ein Recht auf umfassende Information und darf nicht stets nur vor vollendete Tatsachen gestellt werden, soll die Politik das Vertrauen der Menschen nicht zur Gänze verlieren. Auch sollte bei allem Verständnis für die einzelnen Schicksale nicht vergessen werden, dass viele Eltern ihre Kinder alleine losschicken, um später das Nachholen der gesamten Familie erwirken zu können“, so Schimanek und sein Bezirksratskollege Ossi Turtenwald. Zugleich verweisen sie auch darauf, dass die diversen Organisationen besonders auffällig an der Zuteilung von minderjährigen Flüchtlingen interessiert sind. Immerhin erhalten sie ja pro Kopf und Nase täglich € 95.– für Unterbringung, Verpflegung und Betreuung. „Das macht – wie in der Brünner Straße 240 – bei 45 Minderjährigen pro Monat den satten Betrag von rund 132.000.– Euro aus…“, so die beiden Bezirkspolitiker unter Hinweis auf hunderttausende verarmte heimische Familien mit Kindern oder Mindestpensionisten abschließend.

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