Flüchtlingsunterkünfte in ATIB-Moscheen: Bürgerfeindliche Reaktion der SPÖ-Floridsdorf

 

Weil WIFF – Wir für Floridsdorf die öffentliche Ankündigung von Ibrahim Olgun, dem Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich und Mitglied des umstrittenen türkischen Vereins ATIB, seine Organisation wolle die Versorgung von Asylwerbern und die Bereitstellung von Unterkünften auch in Moscheen übernehmen, auf Homepage (www.wiff21.at) und Facebook wiedergegeben hat und dabei auch die ATIB-Moschee in der Floridsdorfer Rappgasse ins Gespräch gebracht hat, scheint bei der SPÖ-Floridsdorf „Feuer am Dach“ zu sein. Von einer „gezielten Falschmeldung“ (eindeutig unwahr, Anm.) des WIFF ist  die Rede, „nichts ist daran wahr“, so BV Papai-Stellvertreterin Fitzbauer in einer Presseaussendung.

„Es ist aus ‚roter Sicht‘ ja durchaus verständlich, dass die SPÖ-Floridsdorf ihrem türkischen Wählerklientel beim umstrittenen und aus Ankara finanzierten Religionsverein ATIB gefällig sein will, wenn aber der Chef der Islamischen Glaubensgemeinschaft und ATIB-Mitglied von geplanten Flüchtlingsunterbringungen in Moscheen redet, darf man sich über entsprechende Reaktionen der Bevölkerung nicht nur im Umkreis der ATIB-Moschee Rappgasse nicht wundern“, sagt dazu WIFF-Landesparteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. „Die Spitzenfunktionäre der SPÖ-Floridsdorf täten gut daran, sich wieder wieder daran zu erinnern, wem sie letztlich ihre gut dotierten Positionen zu verdanken haben. Nämlich jenen braven Floridsdorferinnen und Floridsdorfern, die ihnen als Wahlvolk langsam aber sicher in Scharen davon laufen“, so der WIFF-Bezirksrat an die Adresse der SP-Bezirkspartei. moschee-fluechtlinge