Flughafen-„Demo“: Forderung nach „rigorosen Strafen, Schadenersatz und Aufenthaltsverbot“

„Die jüngsten Vorfälle um eine Gewaltaktion zum Teil sogar aus Deutschland angereister linksextremer Aktivisten auf der ‚Flughafen-Autobahn‘ nahe Schwechat, die sogar lebensgefährliche Momente für einige Autofahrer zur Folge hatten (siehe „Kronenzeitung“–Bericht im Anhang), dürfen keinesfalls mit Verhängung von Bagatellstrafen zu den Akten gelegt werden“, fordert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der anlässlich einer Fahrt nach Hainburg Zeuge des Polizeieinsatzes war. Abgesehen von den Einsatzkosten in Höhe von rund 140.000.– Euro seien auch zahlreiche Fluggäste wegen der Autobahn-Sperre im Stau gesteckt und zu spät zu ihren Abflügen gekommen.

„Da die Rädelsführer und Mittäter festgenommen wurden und daher deren Personaldaten bekannt sind, müsste das Innenministerium die Interessen der Steuerzahler wahren und die Einsatzkosten auf jeden Fall einklagen und im Bedarfsfall auch den Exekutionsweg beschreiten. – Sinnvoll wäre auch eine Sammelklage all jener Personen, denen – etwa durch das Versäumen eines Fluges – ein finanzieller Schaden entstanden ist. Diesen Herrschaften muss die Lust auf derartige Gewaltaktionen ein für allemal genommen werden“, so Schimanek auch an die Adresse von Innenminister Nehammer.