Fond Soziales Wien bestätigt WIFF: Asylantenquartier Siemensstraße wurde bereits vor Weihnachten vertraglich fixiert

Auch Projekt Gerasdorfer Straße / Grellgasse war längst bekannt.

Seitens des Fonds Soziales Wien, zuständig für die Flüchtlingsaktivitäten in der Stadt, wurde WIFF heute voll und ganz bestätigt: Die Projekte Siemensstraße und Gerasdorfer Straße / Grellgasse waren intern nicht erst seit wenigen Tagen, sondern schon lange vor Weihnachten bekannt. Auch Bezirksvorsteher Papai musste zugeben, von den vorerst  rund 600 geplanten Flüchtlingsquartieren in der Siemensstraße bereits im Vorjahr erfahren zu haben.Flüchtlinge-Siemens2 (1)
„Papai hat damit seine unbestreitbare  Informationspflicht gegenüber den anderen im Bezirksparlament vertretenen Fraktionen, aber vor allem auch gegenüber der Öffentlichkeit, gröblich mißachtet. Hätte WIFF den Sachverhalt nicht an die Öffentlichkeit gebracht, gäbe es vermutlich bis jetzt noch keine Info-Termine des Bezirksvorstehers“, sind die Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald überzeugt. Die Aussage Papais gegenüber der Zeitung „Österreich“ (20. Jänner), er setze auf Information, sei für die Bevölkerung angesichts der tatsächlichen Fakten wohl nicht nachvollziehbar.