Franklin-Promenade: Bevölkerung bei Trinkbrunnen ausgesperrt

Seit Baubeginn für das Unsinns-Projekt „Nebelduschen“ in der ohnehin baumgeschützten und verkehrsfreien Franklin-Promenade ist der dortige Trinkbrunnen vom Gehweg durch feste Absperrgitter getrennt und damit für durstige Spaziergänger und Hundeführer nicht mehr zugänglich. Lediglich die Baustellenarbeiter bei dem 2,35 Mio Euro teuren „Lustobjekt“ der Wiener Grünen können sich beim Trinkbrunnen laben.

WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, von regelmäßigen Nutzern der Promenade um Hilfe ersucht, dazu nach einem Lokalaugenschein: „Da zeigt sich wieder einmal der ‚Gedankenhorizont‘ von Hebein&Co. Statt den Baustellenzaun um den Brunnen herumzuführen, damit den Zugang für die Öffentlichkeit zu belassen und für die Baustellenarbeiter ein von innen sperrbares Türl zu installieren, lässt man Spaziergänger und Tiere dürsten. Ich fordere daher Frau Vizebürgermeisterin Hebein eindringlich auf, hier für Ordnung zu sorgen“, so Schimanek, der an der Geschichte dranbleiben will“.
– Foto: Franz Hödl.