Friedhöfe Wien: „Hohe Rechnung für Null-Leistung!“ – Wie beim „Geschäft mit dem Tod“ abkassiert wird – WIFF fordert Prüfung durch den Rechnungshof.

Der Fall des Bestattungsmonopols – um der EU auch einmal Lob zu spenden… – hat vor allem auf dem Preis- und Leistungssektor für einige positive Entwicklungen gesorgt.

Aber dort, wo beispielsweise die Friedhöfe Wien der Gemeinde weiterhin allein das Sagen haben, muss der Bürger auch immer noch tief in die Tasche greifen. So etwa bei der Umwandlung eines Erdgrabes in ein Deckelgrab, wozu sich vor allem ältere Menschen angesichts der oft nicht mehr selbst zu bewältigenden Pflege entschließen. Hier lässt man bei Friedhöfe Wien die eigene Kasse klingeln, ohne auch nur einen Handgriff Eigenleistungen zu tätigen.
 
„Außer dem Schreiben der Rechnung!“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und präsentiert auch gleich ein aktuelles Beispiel: „Wer ein Erdgrab mit einem Deckel versehen will, muss nur für das Ausstellen der Genehmigung zuzüglich zur Grabgebühr sage und schreibe 1.117.– Euro berappen. Ein Inkasso praktisch ohne Gegenleistung – so etwas nennt man im Volksmund wohl, gelinde ausgedrückt, Wucher!“, so der Bezirkspolitiker und fordert eine umgehende Prüfung der Gebarung dieses „ausgelagerten“ Betriebes der Stadt Wien durch den Bundesrechnungshof.