Für geplante Islam-Schule in der Prager Straße: Flächenwidmung soll geändert werden

Bei der MA 21 liegt derzeit eine geplante Abänderung des Flächenwidmungsplanes für den Bereich Prager Straße/Guschelbauergasse zur öffentlichen Einsichtnahme auf, der vor allem bei Anrainern Besorgnis auslöst. Ziel einer geänderten Flächenmwidmung ist es, eine Vergrößerung des bestehenden Gebäudebestandes zum Zweck der Errichtung einer islamischen Schule für bis zu 400 Kinder zu ermöglichen. Die Anrainer befürchten vor allem vor Schulbeginn und beim Abholen der Kinder in diesem Bereich der Prager Straße ein tägliches Verkehrschaos mit vielen Gefahrensituationen, aber auch Unfällen. Denn es gibt im gesamten Bereich nur wenige, stets ausgelastete, Parkplätze. Auch befürchten dort ansässige Firmen durch die zu erwartenden chaotischen Zustände massive Beeinträchtigungen ihrer Geschäftstätigkeit.

WIFF – Wir für Floridsdorf tritt im Interesse aller gegen eine Änderung der derzeitigen Flächenwidmung aus.
WIFF-Parteiobmann BR Hans Jörg Schimanek: „Ein Schulstandort an einer derart neuralgischen Stelle, direkt an einer stark frequentierten Hauptverkehrsader Floridsdorfs, ist nicht zu akzeptieren. Abgesehen von den zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen ist es den Schulkindern unzumutbar, bei massiven Lärmbelästigungen  durch Pkw, Lkw, Busse und Straßenbahn unterrichtet zu werden. Dies würde bedeuten, dass auch während der heißen Jahreszeit die Fenster der Klassenzimmer geschlossen bleiben müssen, wodurch es durchaus zu Gesundheitsschäden kommen könnte“ .pragerstr

Unverständlich erscheint auch, dass man seitens des Stadtschulrates gewillt ist, den Betreibern der geplanten islamischen Schule das Öffentlichkeitsrecht zuzuerkennen, obwohl als Haupt- und damit Unterrichtssprache Türkisch vorgesehen ist. „Wollen Betreiber islamischer Schulen nicht in den Verdacht geraten, hier eine den demokratischen Interessen unserer Heimat abträgliche Parallelgesellschaft  heranzuziehen, muss Deutsch als Haupt- und Unterrichtssprache gelten. Denn nur mit perfekten Deutschkenntnissen wird es für diese Kinder künftig auch gute Chancen auf dem Arbeits- und Weiterbildungsmarkt geben“, so Schimanek.