Gastarbeiter und Migranten als Corona-Multiplikatoren?

Zehntausende Gastarbeiter und in Österreich heimisch gewordene Migranten haben den Jahreswechsel in ihren Heimatländer verbracht und nahmen auch stundenlange Wartezeiten in Kauf, um auch bei der Rückkehr die Grenze passieren zu können. „Die Frage ist allerdings, ob all diese Heimkehrer tatsächlich über einen gültigen negativen Corona-Test verfügt haben bzw. an der Grenze getestet wurden“, meldet WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek Zweifel an.

Und er verweist als Beispiel auf das Verhalten der Gastarbeiter an der Großbaustelle an und um die „Siemensäcker“ in Floridsdorf hin, wo von den dort tätigen zumeist Gastarbeitern weder Abstände eingehalten noch Gesichtsmasken zum Schutz gegen das Virus getragen werden (siehe Fotos von vor Weihnachten und am 11. Jänner).
 
„Auch beim Essen sitzen die Arbeiter Schulter an Schulter dicht gedrängt in den Containern. Offenbar kommen hier weder die Bauträger wie etwa „Sozialbau“, noch die beauftragten Baufirmen ihrer Kontrollverpflichtung zum Schutz der Allgemeinheit nach. Kein Wunder daher auch, dass – zumindest laut Medienaussagen von Wiener Klinikchefs – der Großteil der Corona-Patienten zumindest in den Wiener Spitälern Gastarbeiter oder Migranten sind“, übt der Bezirkspolitiker Kritik an der Ludwig-&Hacker’schen Verschwiegenheitspraktik zu dieser nicht nur die Wiener Bevölkerung brennend interessierenden Frage.