Gaswerkstraße: Baumschutz für Wohnbaugenossenschaften ein „Fremdwort“…

Einen – wenn überhaupt – eher seltsamen Zugang zu der behördlich auferlegten Verpflichtung, im Zuge der Errichtung von Wohnhausanlagen Bäume nicht nur zu pflanzen, sondern auch zu betreuen, dürften die beiden Wohnbaugenossenschaften „Familienwohnbau“ und „Wgvbw“ haben.

Beide Bauträger verwalten in der Stammersdorfer Gaswerkstraße die von Ihnen errichteten Wohnhausanlagen mit den Hausnummern 5 und 12 – beide sind auch der Verpflichtung von Baumpflanzungen nachgekommen – doch vor beiden Anlagen verdorren zur Zeit die gesetzten Jungbäume zum Teil inmitten von wucherndem Unkraut.
 
„Es scheint, als hätten die Herrschaften noch nichts von der in solchen Fällen und vor allem von der MA 42/Stadtgartenamt überall höchst erfolgreich und Personal sparend gepflogenen ‚Sackbewässerung‘ mit Langzeitwirkung gehört. Statt immer wieder verdorrte Jungbäume auszuwechseln und damit die Bewohner über die allgemeinen Betriebskosten zu belasten, sollten die genossenschaftlichen Hausverwalter doch einmal bei den Wiener Stadtgärtnern einen Kurzlehrgang buchen“, lautet dazu der Ratschlag von WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek an die Adressen der beiden säumigen Genossenschaften.