Gefahrenkreuzung Kürschnergasse / Julius Ficker-Straße: WIFF fordert die Wiederinstallierung der Links-Abbiege-Phase

Die Kreuzung Kürschnergasse / Julius Ficker-Straße in der Großfeldsiedlung hat sich seit dem Umbau zu einer echten Gefahrenstelle entwickelt. Mehrere Unfälle zeugen davon, dass den Verkehrsplanern zumindest die neue Ampelreglung gründlich mißlungen ist.

„Früher gab es für die Linksabbieger in Richtung Wagramer Straße eine eigene Grünphase, jetzt fehlt an der Ampel der Abbiegepfeil, was bereits schwerwiegende Folgen gezeitigt hat, zumal viele Autolenker einfach aus Gewohnheit die Grünphase zugleich auch als Abbiegephase betrachten und es daher zu gefährlichen Konfrontationen mit dem bevorrangten Gegenverkehr kommt“, sagt WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald.
Die Linksabbieger seien ohne eigene Grünphase klarerweise benachrangt und hatten bzw. hätten daher bei Unfällen eindeutig die Alleinschuld. „Wenn aber solche Gefahrenstellen bekannt sind, darf sich der Magistrat nicht allein hinter den Bestimmungen der StVO verschanzen, sondern muss vielmehr Maßnahmen setzen, um Unfälle zu verhindern“, so Turtenwald.

WIFF – Wir für Floridsdorf wird daher für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung (11. Februar) einen entsprechenden Antrag einbringen. „Diesen Antrag übermitteln wir aber bereits jetzt an den Bezirksvorsteher, um ihm eine möglichst rasche Gelegenheit zum Handeln zu geben. Eine umgehende Erfüllung unseres auch von einer breiten Öffentlichkeit unterstützten Antragsinhaltes ohne langwierige Kommissionsdiskussionen und Abstimmungen würde mit Sicherheit den einen oder anderen möglicherweise schwerwiegenden Unfall vermeiden helfen“, ist auch WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek überzeugt. „Wir würden uns freuen, unseren Antrag in der Sitzung am 11. Februar wieder zurückziehen zu können, falls die Sache bis dahin positiv erlegt ist!“

 

Ossi-Kreuzung Kopie

BILD: JOSCHI TUCZAI

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