Geldbeschaffungs-Razzia des Magistrats in der Floridsdorfer Siemensstraße

Jahrzehnte lange geduldetes Schrägparken rief jetzt die Parksheriffs auf den Plan
Hunderte betroffene Anrainer über Abzocke empört
Obwohl die Siedler in der Kleingartenanlage an der Siemensstraße und die Anrainer der gegenüber liegenden Gemeindewohnhausanlage (241 Stiegen!) seit Jahrzehnten ihre Fahrzeuge in der Siemensstraße schräg parken, schlugen heute die Parksheriffs der MA 67 erstmals zu und steckten ihre Strafmandate hinter die Scheibenwischer der zahlreich abgestellten Fahrzeuge.
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WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der von Siedlern telefonisch informiert worden war, versuchte vergeblich an das Verständnis der beiden Parksheriffs zu appellieren. „Wir haben diesen Auftrag von drinnen erhalten und müssen ihn daher auch ausführen“, lautete die Antwort.
„Die Siemensstraße bietet in diesem Bereich ausreichend Platz für zwei Richtungsfahrbahnen, selbst die Busse der Wiener Linien können trotz der Schrägparker ungehindert vorbeifahren. Nur weil die MA 28 es seit Jahrzehnten verabsäumt, in der dafür durchaus geeigneten Siemensstraße eine Schrägparkzone einzurichten, werden jetzt Siedler und Gemeindemieter abgezockt. Auch hier scheint die Handschrift von Häupl-Vize Vassilakou wohl unübersehbar zu sein. Diese reine Geldbeschaffung für die leeren Stadtkassen und muß sofort abgestellt werden!“, ärgert sich Schimanek. Er verweist zugleich auf die Polizei, die das Schrägparken in der Siemensstraße allein schon aus Vernunftsgründen seit Jahrzehnten toleriert.
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WIFF – Wir für Floridsdorf wird jedenfalls in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung einen diesbezüglichen Antrag einbringen, um weitere derartige ungerechtfertigte „Raubzüge“ der MA 67 zu verhindern.
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