Gemeindebau Aistgasse / Kainachgasse: Ein weiterer Schildbürgerstreich…

Die Gemeindewohnhausanlage Aistgasse / Kainachgasse in der Nordrandsiedlung gerät seit der „Fertigstellung“ der Sanierung nicht mehr aus den Schlagzeilen. Treffender als der zuständige Bauleiter des Generalunternehmers  „Heimbau“  kann die Situation wohl niemand auf den Punkt bringen: „So etwas habe ich bisher noch nie erlebt!“…–  „Kein Wunder diese Aussage wenn man bedenkt, dass in den Stiegen neue – laut Wiener Wohnen behindertengerechte – Liftanlagen eingebaut wurden, die allerdings nur in den Halbstöcken halten und zu deren Erreichen acht bis zehn Stufen überwunden werden müssen. Für Behinderte ja ein Leichtes…“, stellt dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek sarkastisch fest. –  Nunmehr kommt ein neuer Schildbürgerstreich ans Tageslicht: Zehn Stiegen der großen Anlage verfügen über je eine Waschküche, die von allen Bewohnern des gesamten Baus genutzt werden können. Um in die einzelnen Stiegenhäuser zu gelangen, ist für die Bewohner aus anderen Stiegen die Eingabe eines Codes erforderlich. Doch dieser Code ist – man glaubt es kaum – für alle Stiegen derselbe – und das haben viele Kinder längst heraus. „Sie nutzen die Waschküchenstiegen zu allerlei Spielen und leider auch immer wieder als WC“, so ein Bewohner zu Schimanek.

WIFF schlägt daher Wohnen-Stadtrat Ludwig (SP) vor, Wiener Wohnen anzuweisen, das Betreten der Waschküchenstiegen für Hausfremde ausschließlich mit dem Chip für die Öffnung der Waschküchen zu ermöglichen.
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