Gemeindebau-„Idylle“ in Floridsdorf: Altmieter sind verzweifelt

Die Gemeindewohnhausanlage in der Schliemanngasse nächst dem Geriatriezentrum Floridsdorf ist an sich ein recht ansehnlicher Bau aus den 70/80er-Jahren. Zuletzt klagen aber viele noch verbliebene Alt-, aber auch Neumieter, über „schier unhaltbare, von Zuwanderern verursachte, Zustände“.

 
Die Leute beschweren sich aber nicht nur über die Verursacher, sondern auch über Wiener Wohnen, dessen Mitarbeiter zu ‚mehr als zu Beschwichtigungen‘ für nichts nutz seien‘, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, die von den Beschwerdeführern um Anonymität gebeten wurden, „weil wir sonst vermutlich mit Racheaktionen zu rechnen hätten“.
 
Die beiden Bezirkspolitiker fordern jetzt Stadträtin Gaal (SP) auf, mit der Aufarbeitung des ihr von ihrem Vorgänger und jetzigen Bürgermeister Ludwig hinterlassenen Erbes umgehend zu beginnen. „Am besten gleich in der Schliemanngasse“, so Schimanek abschließend.