Gemeindebau Werndlgasse 11–19 in Floridsdorf, 23. August 2016: „Grünflächenpflege“ a là Gemeinde Wien… BR Hans Jörg Schimanek: „Lohnende Aufgabe für Asylwerber?“

„Innen Hui – außen Pfui“ – so ist die Situation um den Floridsdorfer Gemeindebau Werndlgasse 11–19 auch am 23. August wohl am besten beschrieben. Während nämlich Wiener Wohnen den Innenbereich der Anlage längst gärtnerisch betreut hat, wuchert das Unkraut auf den sogenannten „Grünfläche“ vor dem Bau mittlerweile bereits bis zu einem Meter hoch. Auf mehrfache Kritik von WIFF „antwortete“ der Magistrat bisher mit Stillschweigen und weiterer Untätigkeit. Kein Wunder, dass sich die Bewohner bereits als „steuerzahlende Bürger 2. Klasse“ betrachten. „Heuer wurde in diesem Bereich noch keine einzige Arbeitsstunde absolviert, ich schäme mich schon seit Monaten, Freunde zu mir einzuladen“, so etwa ein Hausbewohner am WIFF-Telefon.

„Solche Zustände haben sich die Gemeindemieter nicht verdient, hier müsste Umweltstadträtin Sima ihre Magistratsbeamten umgehend zur Ordnung rufen“, fordern die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Und Schimanek setzt nach: „Wenn der Magistrat seine Aufgaben nicht bewältigen kann, sollte man doch auf freiwillige Helfer aus den diversen Asylantenunterkünften zurückgreifen. Wien kann sich da ein Beispiel an so manchen deutschen Städten und auch österreichischen Gemeinden nehmen. Dort sind viele freiwillige Asylwerber unter Anleitung alleine schon aus Dankbarkeit gerne für die Allgemeinheit tätig!“
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