Gemeindewohnhaus-Anlage Siemensstraße 21–55: Aufruhr wegen fragwürdiger Baumrodungen

Die Bewohner der unter Schutz stehenden Gemeindewohnhaus-Anlage in der Siemensstraße 21–55 sehen sich nach den skandalösen Praktiken bei der Jahre dauernden Sanierung nunmehr mit einem, wie sie meinen, „Anschlag auf unsere Grünräume“ konfrontiert.

Tatsächlich bot sich dem von Mietersprecher Gerhard Doppler informierten WIFF-Team vor Ort in einem der großen Grünbereiche das tristes Ergebnis einer Arbeit der vor wenigen Tagen aktiv gewesenen „amtlichen Baumfäller und Strauchschneider. Dort, wo laut den erbosten Anrainern noch vor wenigen Tagen augenscheinlich gesunde Nadelbäume standen, sind nur noch deren Strünke zu sehen. Besonders seltsam: Wenige Meter daneben ließ man offensichtlich kaputte Nachpflanzungen stehen.
„Zum Beweis, wie herrlich grün es dort einst war und in einem Nachbarhof der Anlage noch heute ist, präsentieren wir hier neben Fotos vom ‚Tatort‘ auch Bilder vom Nachbarhof der Anlage und vom traditionellen Boccia-Turnier. Dort, wo sich 2017 Wohnenstadtrat Ludwig im Schatten der Bäume noch angeregt mit Bewohnern unterhielt,  wird man beim Turnier 2019 wohl vergeblich nach der vormaligen Grün-Idylle suchen“, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. WIFF fordert daher umgehend Aufklärung, warum die Bäume der Motorsäge zum Opfer gefallen sind und wer hierfür die Verantwortung trägt.– Fotos: Gerhard Doppler.
VORHER…
und NACHHER…
NACHBARHOF DER ANLAGE HEUTE…