„Gemeinnützig oder gemeingefährlich?“ WIFF fordert: Keine Wohnbauförderung mehr für Projekte a là Prager Straße 74–78

„Gemeinnützig oder gemeingefährlich?“ WIFF fordert: Keine Wohnbauförderung mehr für Projekte a là Prager Straße 74–78 .

Es mag viele Beispiele geben, die nach einer umgehenden Änderung der Förderrichtlinien im Wiener Wohnbau verlangen. Eines der gravierendsten ist aber wohl die derzeit in Bau befindliche Wohnhausanlage der Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der Prager Straße 74-76 in Floridsdorf.
„Eine derartige Anlage an einer derart verkehrsreichen Hauptdurchzugsstraße zu errichten, darf künftig nur noch Privatvergnügen unter Verwendung eigenen Geldes sein. Keinesfalls darf hiefür auch nur ein einziger Euro aus dem öffentlichen Fördertopf vergeben werden!“, fordert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
Zwar sprechen die WBV-GÖD-Werbetexte von „90  großzügig angelegten Wohnungen mit Loggien und Terrassen“ und von  „höchsten ökologischen Standards“ , wie das allerdings mit der Ausrichtung von Wohnungen und Loggien direkt auf die stark frequentierte Prager Straße (siehe Fotos) vereinbar ist, verschweigen die Werber tunlichst.GÖD-Gambrinus1
„Private Investoren sollen ihre Häuser und Projekte ums eigene Geld hinbauen, wohin sie auch wollen. Aber die Zuteilung öffentlicher Wohnbauförderungsmittel muss nicht nur vom erträglichen Grundstückpreis und einer qualitativ hochwertigen Ausführung, sondern künftig auch von einer akzeptablen Standorteignung für Wohnzwecke abhängig sein“, so Schimanek abschließend.
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